WICHTIGER HINWEIS: 

Bitte Humor und Bierchen aus dem Kühlschrank holen!  :)

 

Los geht´s!

 

Mit 5 Jahren kommt es zu meinen ersten Entertainmentversuchen im Rahmen eines christlichen Kindergartens in Barmstedt

(halbe Std. von HH).

"Nachmittagsschlaf" in der Kita, sollte wohl auch vor allem dem biestigen Kittel-Monster(Aufpasserin) einen Vorteil verschaffen. Also dachte ich mir für uns kleinen Geister gern Geschichten aus, die mir eine beachtliche Verkürzung der "Terror-Ruhe" einbrachte.

 

Die Ausbildung im Showgeschäft fand auch im Sektor "Gesang" früh Übung: Stimme und spontane Texte, vereint in einer schlagertauglichen Melodie, wurden mit kleinen Tanzeinlagen bei meinen Nachbarn im gepflegten Garten performed.Es ging um irgendwelchen Stuss über Liebe und was Mädchen eben so bewegt, mit scheinbar gutem Unterhaltungswert. Kritisch, doch meist zufrieden verabschiedete ich mich: " So, das war´s- morgen gibt´s was Neues!"

Man klatschte und freute sich. Damit war die Berufswahl schon relativ früh abgeschlossen. 

 

Grundschule war auch toll:

10 Kinder pro Klasse, gute Lernatmo und tolle Pädagogen.

Ja, eine Ahnung der heilen Welt... .

Allerdings war der Spaß doch recht schnell vorbei und die nachfolgenden Schulerfahrungen streiten sich um den Rang,

welche Schule am beschissensten war!!

Meine Rolle war die des Außenseiters, ohne Pickel und Zahnspange. Alles sinnlos und  anstrengend, 

begleitet von unerträglichen Unglückszuständen in puncto Verknalltsein und Leistungsfragen, die für mich keine Lebensrelevanz finden konnten. Naja, eine völlig normale Schullaufbahn für einen kreativen Menschen, wie ich später verstand :)

 

Die Wave-Mukke der 80er rundeten das normal tragische Teenieschicksal perfekt ab.

Wäre alles leichter zu ertragen gewesen, hätte ich 5 Jahre früher gewusst,

dass Martin Gore(Depeche Mode) mir irgendwann mal auf den Fuss treten würde... :))

 

Der Außenseiter ist der Führer im verstaubten Gewand...kam mir mal in den Sinn.

AußenSeiter... da gibt´s viele Seiten! Jahre später bekam ich von einem alten Klassenkameraden zu hören, wie traurig doch alle waren als ich von der Schule flog:"Du warst die Einzige, die was gegen die Lehrer gesagt hat!" Ein besseres Feedback eines Kameraden dieser Zeit:"Du warst i m m e r  dagegen." Ja, und genau das fühle ich auch stets und ständig: Revolution, Veränderung- an mir und dem Rest der Welt, bis auf die Perfektion von Natur und Tieren. Mein Wesen ordne ich zwischen Kind und Erwachsenem ein- also irgendwo auf dem Mittelweg zwischen jung und alt.

Der muss erhalten bleiben, sonst verliert man den Blick für die kleinen Wunder, nicht wahr...?!

Als Tipp-Geber von Seele zu Seele:

Wer kurz davor steht sein "inneres Kind" zu verlieren, dem kann ich nur raten: Mach` Therapie! :)

Rette dich und DEIN Leben!

 

Ich bin für die Einführung der Psychologie und Philosophie spätestens in der Grundschule-

man verplempert einfach zu viele Jahrzehnte, um sich von unnötigen seelischen Vergiftungen zu erholen!

   

Es lebe die Wahrheit. Es lebe das Herz.

Jasmin Hencke